Szenarien für die Energiezukunft
Die Umsetzung des Stromgesetzes und der Abschluss eines Stromabkommens – ein erklärtes Ziel des Schweizer Bundesrats – sind die prägenden Dimensionen der Studie. Daraus ergeben sich zwei Szenarien für die Energiezukunft:
- Stromgesetz mit Stromabkommen: Die Ausbauziele im Stromgesetz werden erreicht (Ausbau von Photovoltaik, Wind, etc.: insgesamt 45 TWh; Ausbau Wasserkraft gemäss «Runder Tisch» bis 2040 (16 Projekte im Stromgesetz): +2 TWh im Winter; Nettoimporte max. 5 TWh im Winterhalbjahr). Zudem ist die Schweiz Teil des EU-Strommarktes und wird beim Market Coupling berücksichtigt (Importe und Exporte entsprechend dem Angebot und der Nachfrage).
- Stromgesetz ohne Stromabkommen: Die Ausbauziele im Stromgesetz werden erreicht (Ausbau von Photovoltaik, Wind, etc.: insgesamt 45 TWh; Ausbau Wasserkraft gemäss «Runder Tisch» bis 2040 (16 Projekte im Stromgesetz): +2 TWh im Winter); Nettoimporte max. 5 TWh im Winterhalbjahr). Die Schweiz ist aus dem EU-Strommarkt ausgeschlossen und Grenzkapazitäten werden einseitig voraussichtlich teilweise stark eingeschränkt (vgl. Frontier Economics 2021).