Die Strom- und Telekommunikationsnetze weltweit basieren auf Milliarden von Holzleitungsmasten. Trotz ihrer Robustheit sind diese Infrastrukturen anfällig für Alterung, unterschiedliche Umweltbedingungen und biologische Abbauprozesse. Eine ineffektive Instandhaltung birgt hohe Risiken für Betreiber und Infrastruktur, führt zu hohen Wartungs- und Ersatzkosten sowie zu erheblichen Umweltauswirkungen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, sind wissenschaftlich fundierte Datenlösungen entscheidend, um die Instandhaltung von Holzleitungsmasten zu optimieren und gleichzeitig Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Herausforderungen und Bestandsaufnahme
Verschleiss und Alterung der Holzleitungsmasten
Mit einer geschätzten Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren unterliegen Holzleitungsmasten einer schrittweisen Abnutzung durch biologische Faktoren (Feuchtigkeit, Pilze, Insekten) und mechanische Einflüsse (Wind, Lasten, landwirtschaftliche Maschinen). Diese Abnutzung kann unvorhergesehene Brüche verursachen, die Sicherheitsrisiken und hohe Ersatzkosten mit sich bringen.
Weltweit vielfältige Praktiken
In verschiedenen Ländern gibt es unterschiedliche Ansätze zur Instandhaltung von Holzleitungsmasten. In der Schweiz erfordert die hohe Anzahl von Leitungsmasten eine strikte Wartung, um Infrastrukturen und umliegende Werte zu schützen. In den USA oder Australien, wo die Netze deutlich grösser sind, verschärfen häufig auftretende Stürme und extreme klimatische Bedingungen die Herausforderungen.