Intelligente Messsysteme werden im Viertelstunden-Rhythmus Verbrauchs- und Produktionsdaten zur Verfügung stellen, die direkt am Gerät oder über ein Portal beim Netzbetreiber abgerufen werden können. Diese ermöglichen vieles: Algorithmen analysieren den Gesamtverbrauch, vergleichen diesen mit anderen Verbrauchsstätten, identifizieren Auffälligkeiten und spüren Stromfresser auf. Und diese Daten liefern die Grundlagen für eine intelligente netzdienliche Steuerung, zum Beispiel der Wärmepumpe, der Ladestation oder des Batteriespeichers.
Der Schlüssel zur Digitalisierung ist die intelligente Nutzung von Daten. Diese müssen analysiert, verknüpft und die Ergebnisse in geeigneter Form aufbereitet werden. Wie kann dies auch bei intelligenten Messsystemen gelingen? Erstens sind höchste Anforderungen an die Datensicherheit zu stellen, denn die kritische Infrastruktur zur Stromversorgung darf keinesfalls gefährdet werden. Zweitens müssen Gesetze und Verordnungen den Nutzern – also Kunden und Energieversorgern – stabile Planungsgrundlagen mit Handlungsspielraum bieten. Laufend ändernde Detailregulierungen, wie sie bei den intelligenten Messsystemen in den letzten Jahren erfolgten, hemmen Innovationen effektiv.