Die Methode definiert, wie die Versorger ihre Strombeschaffung auf ihre Kundensegmente aufteilen müssen. Geschuldet ist das Konstrukt «Durchschnittspreismethode» dem Umstand, dass die Schweiz ihren Strommarkt nur teilweise geöffnet hat und hohe Ansprüche an die Versorgung der Kunden stellt, die in der Grundversorgung verbleiben.
Diese Durchschnittspreismethode zwingt die Versorger, ihre gesamten Beschaffungen in einen Topf zu werfen und zur Bildung eines Durchschnittspreises durch den Fleischwolf zu drehen. Dies führt in jeder Marktsituation zu Quersubventionierungen zwischen den Kunden im Monopol und den anderen Kunden. Und nicht nur das: die Methode verzerrt auch den Wettbewerb zwischen den Anbietern am Markt und verunmöglicht es diesen, auf die Marktkunden zugeschnittene Angebote zu machen. Zudem wird der ausdrücklich gewollte Schutz der grundversorgten Kunden vor Preisvolatilität unterminiert.